Das Ende der Straße

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Die Straße scheint
Nicht enden zu wollen

Und doch

Löschen sich die
Straßenlaterne von selbst
Die Spazierenden
Spazieren nicht mehr
Die Bars, eben noch offen
Sind verbarrikadiert
Trostlos, verkommen
Als wären sie vor Jahren
Vom Publikum vergessen

Immer noch
Scheint die Straße
Nicht enden zu wollen

Und doch

Sind die Bettelnden
Ebenso verschwunden
Wie auch die Tauben
Katzen kämpfen nicht mehr
Hunde suche kein Futter
Es beginnt zu regnen
Ein Sturm zieht auf
Die Gebäude verschwimmen
Gehen zurück ins Nichts

Nun nicht mehr
Die Straße enthüllt
Ganz am Ende ein Ende

Ich gehe los
Ganz entspannt
Und während ich gehe
Löscht sich mein Geist
Schritt für Schritt
Was einmal war
Sehnsucht, Trauer, Liebe
Löst sich auf, befreit mich
Ich beginne zu schweben
Ist es soweit

Am Ende der Straße
Sorglos ohne Gram
Steh ich am Ausgang
Ich bin zufrieden
Reue ist verschwunden
Ich löse mich auf
Entfleuche ins Nichts
Keine Hinterlassenschaft
Außer die Gewissheit

Aus dem Nichts kommen wir
In das Nichts gehen wir
Immer von Neuem begleitet


© RannDynamit - Ranndy Frahm | Alle Rechte vorbehalten.

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