Geier weisen den Weg

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Geier greisen
über den Verstecken
der Toten
sie nehmen sich vor
ewig zu leben
zu hungrig zum Sterben

Ersteig den Turm
des Vergessens
send mir eine Botschaft
versuch zu ergründen
warum ich floh
durch den Gang
der keiner war
zum Versteck der Vergängnis

Sie kamen mich besuchen
verweilt nicht
Ich nahm mein Gepäck
um neuerlich zu entkommen
tat es gerade rechtzeitig
Dich meine ich, kannst du mir sagen
was ich möchte
Vielleicht gibst du mir einfach das Licht

Was berührt meine Haut
ich erfrier
ohne das Licht
Vergessen erstarrt meinen Geist
ich warte auf dich
zeig mir den Weg heim
dein Gesicht ist mir
seit ewig bekannt

Diese Welt brennt
sie wird nicht mehr
lange bestehen
wir sind der Venus verschworen
nehmen das Licht mit uns
es wird erst vergehn
in der Stille der Nacht
wenn alle Sterne erloschen sind
wenn alles Leben verflogen


Beitragsbild: pixabay.com/geralt/CC0

© RannDynamit - Ranndy Frahm | Alle Rechte vorbehalten.

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